Bootsunglück am Pfaffensteiner Wehr - Seite 2 - Donau Forum - der Treffpunkt für Donau Wassersportler
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  #11  
Alt 22.07.2021, 08:31
Benutzerbild von chris3962
chris3962 chris3962 ist offline
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Das sehe ich mit 2 Motoren genauso. Ich werde immer wieder gefragt warum ich mir das mit den 2 roten antue, kostet doch nur mehr Geld für Unterhalt und Sprit spart es auch nicht. Aber wenn Du mal vor einer Schleuse gestanden bist und der schön blubbernde V8 geht aus und springt über 5 Minuten nicht mehr an, das Schleusentor öffnet sich und ein Passagierschiff kommt dir hupend entgegen, dann habe ich gerne nur 2 V6.
Wie gesagt, war letzten Sonntag auch draußen und ärgere mich eigentlich über mich selbst weil ich es gemacht habe obwohl mir schon am Wochenende davor die Stegnachbarn gesagt haben es wäre Blödsinn. Wenn meine Frau dabei gewesen wäre, dann wären wir 100 pro nicht raus.
Im Prinzip war es ein naiver, kindischer Egotrip. Und als ich dann überlegen musste wie ich denn jetzt wieder in den Hafen käme, weil normal anfahren ist nicht, dann merkt es auch der dümmste.
Wieder eine Erfahrung gemacht.

Gruß Chris
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  #12  
Alt 22.07.2021, 09:19
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Wenn die Beiden den Anker mit 10m Kette oder Leine rausgelassen hätten, hätte sich der Anker an dem Seil verfangen und man hätte ihnen gut helfen können. Diese Absicherung gibt es übrigens auch in Holland (Zeeland) vor dem Sperrwerk Osterschelde. Ist wohl immer als letzte Rettung gedacht. Man muss es nur wissen. Bei 10 kmh Strömung hast man aber nicht viel Zeit zum Nachdenken. Plan B muss eben immer im Kopf parat sein.

Ich hab übrigens im Internet auf AIS (vesselfinder.com) gesehen, dass Buffy am Sonntag im Kanal war. Hab ich mir gedacht, vorsichtiger Skipper!





Zitat:
Zitat von MarkusP Beitrag anzeigen
Mir stellt sich eine ganz andere Frage:

Mir ist an ähnlicher Stelle auch schon der Motor ausgegangen.
Da sind gelbe Warnbojen die mit einem Seil verbunden sind. Da muss man erstmal durch und dann ist es noch ein Stück bis zum Wehr. Ich hatte auch bereits Paddel, Anker und ein Seil (um mich im Notfall an der Absperrung fest zu machen) hergerichtet.

Ich frage mich, warum die das nicht gemacht haben, bzw. warum das nicht gelungen ist? Das wäre interessant um ähnliche Fälle zukünftig zu vermeiden...

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  #13  
Alt 22.07.2021, 09:59
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Zitat:
Zitat von naabtalskip Beitrag anzeigen
parat sein.

Ich hab übrigens im Internet auf AIS (vesselfinder.com) gesehen, dass Buffy am Sonntag im Kanal war. Hab ich mir gedacht, vorsichtiger Skipper!




Meine Devise war schon immer: Sicherheit zuerst !
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  #14  
Alt 22.07.2021, 17:23
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  #15  
Alt 22.07.2021, 20:16
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Zitat:
Zitat von MarkusP Beitrag anzeigen
Da sind gelbe Warnbojen die mit einem Seil verbunden sind. Da muss man erstmal durch und dann ist es noch ein Stück bis zum Wehr. Ich hatte auch bereits Paddel, Anker und ein Seil (um mich im Notfall an der Absperrung fest zu machen) hergerichtet.
Wäre auch meine Maßnahme.
Wenn das aber wirklich ein Leih- Mietboot war, stellt sich die Frage ob so was an Bord war.



Ich hätte einfach den Anker geschmissen,
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  #16  
Alt 23.07.2021, 10:03
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Meine auch. Und das ist bis jetzt genau 50 Jahre gut gegangen.

Zitat:
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  #17  
Alt 23.07.2021, 20:27
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Zitat:
Zitat von naabtalskip Beitrag anzeigen
Meine auch. Und das ist bis jetzt genau 50 Jahre gut gegangen.
Ich hab schon das eine oder andere verrückte Ding durchgezogen, aber das mit den Kindern wäre mir nie eingefallen.


Einmal bin ich den Lech bei Extremhochwasser runter gefahren, brachte mir einen gebrochenen Zeh ein, ein anderer starb an diesm Tag bei der Befahrung.
Ein anderes mal den als damals als unfahrbar ausgewiesenen Hornbach, ging glatt.
Auf dem Atlantik war ich auch schon bei 4 bis 5 m Welle mit dem Kanu unterwegs.



So lange ich keine anderen mit rein ziehe kann ich Risiken eingehen, aber niemals wenn ich Verantwortung für andere trage.
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  #18  
Alt 24.07.2021, 09:36
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Du kannst so vorsichtig sein, wie Du willst, irgendwann wird es eng.
Im August 1959 habe ich mit einem Freund, am gleichen Tag, als in Salzburg wegen Hochwasser Brücken gesperrt wurden, mit dem 2er Klepper Aerius die Entenlochklamm von St. Johann bis in den Chiemsee befahren. Auf den halb aufgeblasenen Schwimmwesten saßen wir drauf, weil das so schön weich war. Bei normalem Wasserstand hätten wir das mit dem "Elefanterl" nie geschafft. Zwei Zöllner am Ache Grenzübergang sprangen wie die Eichhörnchen, weil wir einfach vorbeigeschossen sind. Anlegen war unmöglich. In der Jugend hat man eben auch mal Glück.


Zitat:
Zitat von Wolf b. Beitrag anzeigen
Ich hab schon das eine oder andere verrückte Ding durchgezogen, aber das mit den Kindern wäre mir nie eingefallen.


Einmal bin ich den Lech bei Extremhochwasser runter gefahren, brachte mir einen gebrochenen Zeh ein, ein anderer starb an diesm Tag bei der Befahrung.
Ein anderes mal den als damals als unfahrbar ausgewiesenen Hornbach, ging glatt.
Auf dem Atlantik war ich auch schon bei 4 bis 5 m Welle mit dem Kanu unterwegs.



So lange ich keine anderen mit rein ziehe kann ich Risiken eingehen, aber niemals wenn ich Verantwortung für andere trage.
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