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Alt 03.04.2017, 21:32
paradiso.linz paradiso.linz ist offline
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Von Budweis nach Prag auf eigenem Kiel – geht das? Ja, bald!

Der Anblick brandneuer Schifffahrtszeichen auf der Moldau in Budweis versetzte uns im Frühjahr 2016 in Staunen und weckte unsere Neugier. Als wir dann noch im nahen České Vrbné eine moderne Marina mit Beton-Schwimmstegen, Ver- und Entsorgungsstellen, 10-Tonnen-Kran und Slipanlage entdeckten stand unser Entschluss fest: Hier bringen wir unser Trailerboot her.


Der Anleger „Lannova“ nahe dem Zentrum von Budweis. Kurz oberhalb der Brücke endet das Sportbootrevier an einem Wehr.

Zuhause begannen wir eine intensive Internet-Recherche. Erfreut stellten wir fest, dass Tschechien mit Hilfe der EU ein Ausbauprogramm für den Sportboottourismus auf der Moldau durchführt, das nahezu abgeschlossen ist. Rund 240 Flusskilometer von Budweis über die großen Stauseen, die Moldau-Kaskaden nach Prag und zur Mündung in die Elbe warten als interessantes Revier im Herzen Europas auf Entdecker. Als einzige Hürde besteht noch die Schleuse Hnevkovice bei KM 210, die voraussichtlich Ende 2016 in Betrieb geht. (Anmerkung April 2017: Funktion noch nicht bestätigt)

Bei der Vorbereitung des Törns waren die Homepages der Flussverwaltung (www.pvl.cz) für Schifffahrtsanlagen und Wasserstände, das River Informationssystem (www.lavdis.cz) für Schleusenöffnungszeiten sowie die die vielen Tourismusseiten (z.B. www.visitvltava.cz) hilfreich. Google findet alles. Die automatischen Übersetzungen dieses Programms, viele Seiten sind nur auf Tschechisch verfügbar, sorgte für Unterhaltung beim surfen.

Unser ursprünglicher Plan sah das Einsetzen des Bootes in erwähnter Marina České Vrbné (KM 233 LU - Linkes Ufer) bei Budweis vor. Nicht nur die attraktive Preisgestaltung der Anlage - die ersten 24 Stunden kostenloser Liegeplatz, jeder weitere Tag CZK 30,- (= ca. EUR 1,15) - war verlockend. Von dort aus ist die südböhmische Hauptstadt über den kanalartigen Stausee per Boot leicht erreichbar. Der moderne zentrumsnahe Anleger ist zeitlich begrenzt kostenlos nutzbar. Über die Schleuse České Vrbné geht es 4 KM flussab in die ebenso fantastische Marina Hluboká. Die „Perle“ der Region ist sehenswert. Das Märchenschloss der Familie Schwarzenberg dominiert den romantischen Ort. Ein großer Zoo, ein gepflegter Golfplatz sowie zahlreiche Wellness-Einrichtungen in den Hotels lassen auch bei längerem Aufenthalt keine Langeweile aufkommen.


Die Marina Hluboka liegt malerisch unterhalb des Märchenschlosses

Nach Passieren der Schleuse Hluboká (KM 229) wird das Fahrwasser eng. In Schluchten windet sich die Moldau durch das böhmische Massiv. Bis zum Ort Purkarec (KM 217) fährt auch ein Ausflugsschiff. Ein Hotel und die Appartements „U Anděla“ bieten Übernachtungsmöglichkeiten, letztere hat auch eine betonierte Sliprampe.
Bei KM 210 hieß es 2016 "bitte wenden". Die Schleuse Hnevkovice war noch nicht geöffnet.


Schleuse Hnevkovice

Nachdem wir die oben beschriebene Strecke bei der Vorreise mit dem Auto intensiv besichtigt haben, wollten wir uns sofort auf das „Filetstück“ der Tour, die Moldau-Kaskaden stürzen. Mit dem Boot am Hänger fuhren wir also Ende August 2016 in den Yacht Club Radava am Orlik-Stausee (KM 155 RU). Von diesem zentralen Punkt wollten wir rauf und runter den attraktiven Teil der Moldau kennen lernen.

Apropos Boot: Der „Schulze Surfrider 15V Super“ wurde vom berühmten Motorboot-Weltmeister Dieter Schulze vor exakt 30 Jahren persönlich von Hand laminiert. Den perfekten Gleiterrumpf treibt ein 3-Zylinder 2-Takt Mercury 70 PS, Baujahr 1978. Mit 0,4 Liter Sprit pro Kilometer (bei 40 km/h, also 16 Liter pro Stunde) gewinnt er zwar keinen Öko-Preis, aber er läuft und läuft und läuft...

Mit dem Wetter hatten wir ein Riesenglück. Ein stabiles Hoch bescherte uns 30 Grad. Die Hitze und der Umstand, dass im daneben gelegenen Kemp Radava der zum Slippen geeignete flache Sandstrand von Badegästen belegt war, ließ uns zum Kranen die Marina Orlik aufsuchen. Unsere Bootsfrau hat mich überzeugt, dass diese Bequemlichkeit den nicht unbescheidenen Preis von CZK 1.000,- (ca. EUR 37,-) wert war. Dafür braucht man selber wirklich nichts tun. Der Marinero bedient den 5-Tonnen-Kran souverän per Fernbedienung. Einsteigen, starten, losfahren – welch eine Wonne! Weniger begeisternd sind die Zufahrten per Auto mit Hänger zum Wasser. Naturgemäß geht es dabei bergab. Die Straßen sind oft steil, eng, kurvig durch den Wald und die Wurzeln sowie Schlaglöcher machen die Fahrbahn holprig.


Der Marinero von Orlik sitzt bei Kranen entspannt mit der Fernbedienung am Vordeck.

Die erfolgreiche Wasserung des Bootes feierten wir im Restaurant des Kemp Radava. Bei einem beeindruckenden nuntergang genossen wir ein herrliches Beef tartare (ca. EUR 6,-), Salat mit Schafkäse (ca. EUR 2,40) und frisch gezapftes Pilsner Urquell (ca. EUR 1,40). Essen und Trinken ist hier sehr leistbar.

Unser über booking.com (EUR 55,- pro Nacht) bestelltes Appartement im Yacht Club Radava übertraf unsere Erwartungen. Im 2. Stock hat man vom Balkon einen schönen Blick über den Stausee, die neue Einrichtung lässt keinen Wunsch offen. Dank gratis WLAN sind die Lieben zuhause prompt über die gute Ankunft informiert.

Der Chef, ein Franzose, ist um das Wohl der Gäste bemüht. Für den Liegeplatz am modernen Steg verrechnet er nichts.

Voller Tatendrang starten wir am nächsten Tag unsere Tour flussauf. Das 50 KM entfernte Týn nad Vltavou (KM 205) ist unser Ziel. Rund um die Marina Orlik und dem gegenüberliegenden Ort mit dem imposanten Schloss sind viele Segler und Fischer in Ruderbooten unterwegs. Als rücksichtsvoller Donaukapitän habe ich Hemmungen, da in Gleitfahrt mit Wellenschlag durchzubrettern. Unsere tschechischen Motorboot-Kollegen haben da weniger Skrupel. Na ja, wir wählen einen Kompromiss und ernten keine Unmutsäußerungen. Ganz im Gegenteil. Als wir später bei einer Gruppe Ruderern vom Gas gehen und vorbeituckern, erleben wir en Beifall. Unsere österreichische Flagge weht mit Stolz.

Die Moldau ist auf der Strecke teilweise deutlich unter 100 Meter breit und das Brausen durch die Kurven macht Spaß. Kilometerweit gibt es an den teils steilen Ufern nur Natur. Die Betonnung der Fahrrinne ist bei guter Sicht leicht erkennbar. Nautisch gibt es kein Problem.


Fahrspass pur

Auf dem Felssporn über dem Zusammenfluss der Flüsse Moldau und Otava grüßt die mittelalterliche Burg Zvíkov. Trotz Anlegemöglichkeit entschließen wir uns zur Weiterfahrt. Die Schleuse Kořensko (KM 200) hat von 12 bis 14 Uhr Mittagspause, da wollen wir vorher noch durch. Kurz vor 12 Uhr erreichen wir den Vorhafen und haben schon Bedenken, dass der Schleusenwärter bereits „zu Tisch“ entfleucht ist. Mitnichten! Sofort als er uns erspäht gibt er die Kammer frei. Beidseitige Schwimmpoller in der 45 x 6 Meter großen Anlage machen das Manöver zum Kinderspiel. Nur im oberen Bereich, wo das Wasser eingeleitet wird, gibt es Schwell.

Mit einem freundlichen Winken des Schleusenwärters werden wir verabschiedet. Das Bauwerk dient vor allem dem Verhindern starker Schwankungen des Wasserspiegels in der Stadt Týn nad Vltavou. Nebenbei wird bei Gelegenheit noch Strom produziert. Die Schleuse mit einem geschätzten Hub von 3 bis 4 Metern dient ausschließlich den derzeit noch sehr raren Sportbooten und einem kleinen Ausflugsboot, das Touren ab der nahen Stadt anbietet.

Týn nad Vltavou ist einer der größeren Orte in der Region. Dementsprechend gibt es alle Versorgungsmöglichkeiten wie Supermarkt oder Bankomat. An der Kaimauer darf man kostenlos anlegen. Restaurants gibt es direkt daneben oder am schönen Hauptplatz. Dort befindet sich auch die Tourist Information, wo einem ein freundliches Mädel eine Radkarte der Moldau, die auch Skippern die Orientierung erleichtert, gratis in die Hand drückt. Wer am linken Ufer in der Wiese unterhalb der Brücke mit Heck- und Landanker anlegt, hat es zur Tankstelle nicht weit.

Kanisterschleppen ist an der Moldau leider unumgänglich, jedoch findet man unschwer jemand, der dies für ein angemessenes Trinkgeld übernimmt. Wer hier seine Moldautour starten möchte, kann die befestigten Sliprampen am rechten Ufer ca. 200 Meter oberhalb der Brücke nutzen.


Anleger im Zentrum von Týn nad Vltavou

Flussauf geht es wegen des noch fehlenden Schleusenbetriebes nicht mehr weiter, so treten wir frisch gestärkt und versorgt die Rückfahrt flussabwärts an. Immer wieder „machen wir langsam“, um Seerosenfelder oder besonders beeindruckende Schluchtenabschnitte zu genießen. Unser Attribut für diese Tour: „Wer die Einsamkeit sucht,...“ Die vielen Eindrücke des Tages, die Luft und die machten uns müde. Der Abend klang nicht zu lange bei einem Glas Rotwein und einer Jause am Balkon unseres Appartements aus.

Am nächsten Morgen freuten wir uns auf die „Königsetappe“ der Moldau-Kaskaden-Tour. Die Fahrt mit dem Bootslift über den Orlik-Staudamm (KM 145). Er ist mit einer Höhe von über 90 Meter die größte Talsperre Tschechiens. Am Vortag hatten wir ja deren 68 km langen Stausee bereist. Das in den 1960er Jahren errichtete Bauwerk umfasste ursprünglich auch ein Schiffshebewerk. Der fahrende Trog ging nie in Betrieb.

Wir näherten uns dem technischen Wunderwerk mit Respekt. Gerade wurde ein bergwärts fahrendes Boot zu Wasser gelassen. Sollten wir uns anmelden? Funk haben wir auf diesem Boot keinen. Die Telefonnummer des Lifts steht auf einer Tafel. Aber spricht man hier Deutsch, Englisch oder nur Tschechisch?

Bevor wir groß überlegen winkt uns der Liftwärter in seinem Fahrkäfig freundlich zu und schaltet das Signal auf grün. Zum auf Schienen mit zwei Stahlseilen gezogenen Lift gehört eine Plattform mit Gummistreifen am Boden, die ins Wasser gesenkt wird. Boote bis maximal 8 Meter Länge und 3 Meter Breite fahren einfach darauf. Der Antrieb muss nicht hoch getrimmt werden, er steht hinten hinaus. Rümpfe mit Kiel werden mit Zurrgurten gegen Kippen gesichert. Die Passagiere stellen sich zum Fahrer in den Korb. Klingt einfach, ist es auch.

Zuerst geht es rund 10 Meter auf die Staumauer hinauf. Oben dreht die Konstruktion um 180 Grad. Dann geht es Heck voran steil abwärts. Leute mit Höhenangst sollten den tollen Panoramablick vermeiden. Rund 15 Minuten dauert die gesamte Fahrt bis unser Boot im Unterwasser aufschwimmt. Wow, für dieses Erlebnis hätten wir auch viel Geld bezahlt. Mussten wir jedoch nicht, denn der Transport ist kostenlos.


Am Bootslift in Orlik

Wir folgen der mäandernden Schlucht in Gleitfahrt bis zur nächsten Schleuse Kamýk (KM 135). Ein rotes Licht zeigt „Schleuse in Vorbereitung“. Noch bevor wir im Vorhafen festmachen kommt der Schleusenwärter, sieht unsere Rot-Weiss-Rote Flagge und teilt uns auf Deutsch fast entschuldigend mit, dass wir noch 20 Minuten warten müssen. Wir bedanken uns herzlich für die Information. Damit können wir leben.

In die 33 x6 Meter große Kammer gesellt sich dann mit uns noch ein ca. 8 Meter langes Hausboot. Der Kapitän wirkt nicht sicher in der Schiffsführung. Die lallende Aussprache lässt uns vermuten, dass dies nicht an seiner mangelnden Erfahrung liegt.


Ausfahrt aus der Schleuse Kamýk

Kamýk nad Vltavou bietet gute Möglichkeiten zur Versorgung. Gleich hinter der Brücke kann man am linken Ufer am Naturstrand anlegen (Heckanker, Landleine) und die Tankstelle sowie Restaurants und Geschäfte erreichen.

Wir fahren in den Stausee Slapy ein. Über 40 Kilometer erstreckt sich eine Freizeitlandschaft am Fluss. Je näher wir der Staumauer kommen, desto näher ist auch Prag. Die Marinas und die Boote werden größer. Hunderte Hausboote säumen das Ufer. Die Luxusjachten könnten auch an einem österreichischen See oder am Meer unterwegs sein. An diesem schönen Wochenende kreuzen dutzende Segler am Fluss. Dazu kommen Jetskis, Tretboote und Schwimmer mitten in der Fahrrinne. Bei der Gleitfahrt ist Konzentration gefragt. Rücksicht auf Andere nimmt hier keiner. Ein Polizeiboot zeigt Präsenz, die Beamten sind aber offensichtlich an dieses Tohuwabohu gewöhnt. Normalerweise würden wir umdrehen, dieser Wirbel ist anstrengend.

Doch die Neugier treibt uns bis zum Flusskilometer 91 weiterzufahren. Der Staudamm Slapy ist zwar „nur“ 67 Meter hoch, für die Passage von Sportbooten hat man eine originelle Alternative zum nicht vollendeten Schiffshebewerk eingerichtet.

Ein starker moderner Traktor befördert die Boote auf einem speziellen Anhänger über das hohe Wehr. Verstellbare Zangen mit Gurten halten die Rümpfe fest. Das funktioniert, wie wir selbst beobachteten, genauso mit einem 25-Fuß-Kajütboot wie mit einem kleinen Schlauchboot. Auch hier ist der Service unkompliziert und kostenlos.


„One for all“ – der Bootsanhänger in Slapy ist rasch für alle Rümpfe adaptierbar.

Auf der Rückfahrt zu Berg sehen wir auch die Vorteile der sehr gut ausgebauten Tourismusinfrastruktur am Stausee Slapy. An Unterkünften, Restaurants und wesentlicher Infrastruktur für Bootsfahrer mangelt es hier nicht. Wer an einem Wochenende mit Traumwetter in der Hauptsaison hier her kommt sollte wissen, was ihn erwartet.

Bei der Bergfahrt war die Schleuse Kamýk voll. Sechs Boote drängten in die dann enge Kammer. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass den besten Schwimmpollerplatz ein kleines Schlauchboot beanspruchte. Dafür hantelten sich Kajütboote mit dem Enterhaken die Leiter empor. Doch der Schleusenwärter hatte alles im Griff, ließ supersanft das Wasser ein und so dauerte es halt 20 Minuten, bis wir rund 10 Meter aufgestiegen waren.

Nach der Ausfahrt begann das Rennen zum Schiffslift Orlik. Inzwischen war es fast 15.30 Uhr und der Lift stellt um 17 Uhr seinen Betrieb ein. (Warum wusste auch bei den Tschechen niemand). Wir wurden knapp Zweiter und unser Platz am Weg nach oben war gesichert. Ein Teil der Kajütbootgruppe hatte das Nachsehen. Trotz heftiger Interventionen, wegen mangelnder Fremdsprachenkenntnisse können wir nicht bestätigen, ob auch mit Geld gedroht wurde, blieb der Liftwart standhaft und bescherte den Bootskollegen eine lauschige Nacht im Unterwasser. Uns erwartete ein weiterer spektakulärer nuntergang zum Ausklang der Tour in unserem Heimathafen.

Im nächsten Jahr kommen wir wieder und fahren von Slapy nach Prag. Diese Strecke ist auch für Großschiffe ausgebaut. Dementsprechend gibt es ECDIS-Karten für unser Android-Tablet, das uns mit dem Programm OpenCPN den Weg weist.


Restaurant im Kemp Radava

Resümee: Für die Tour über die Moldau-Kaskaden von Budweis (derzeit noch Týn) nach Prag sollte man mindestens 3 Tage einplanen und die Öffnungszeiten der Schleusen beachten. Nicht unwesentlich ist auch eine Information über den aktuellen Wasserstand. Nachdem man fast ausschließlich auf Stauseen fährt, gibt es kaum Strecken mit Strömung. Vom „wilden, reißenden Wasser“, diese Beschreibung aus dem Germanischen soll für den Flussnamen Moldau verantwortlich sein, ist trotz des Gefälles von rund 240 Höhenmetern auf der 240 Kilometer langen Strecke nichts zu bemerken.

Bei längeren Schönwetterphasen kommt es stellenweise zur Algenblüte, hier sollte man das Baden im hübsch erbsengrünen Wasser vermeiden. Die Navigation ist bei guter Sicht einfach, es gelten die gleichen Schifffahrtszeichen und Verkehrsregeln wie in Österreich. Die Informationstafeln bei den Schleusen und Anlegern sind meist auf Tschechisch, ein Wörterbuch oder eine Übersetzungs-App sind hilfreich.

© Text und Bilder: Andreas und Brigitte Kastler



Geändert von Wolf b. (07.04.2017 um 20:50 Uhr).
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Alt 07.04.2017, 11:59
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Lieber Herr Mag. K.!

Es wäre super wenn es von dieser Reise Fotos gibt. Oder sind sie vielleicht in den weiten des Internets verschwunden.

Danke.

P.S. Mittwoch leiste ich mir ein grösseres Schiff, mit der MS Primadonna geht es nach Novi Sad.

Hannes vom MC Vindobona
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  #3  
Alt 07.04.2017, 16:40
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wow, super Bericht, Danke dafür.

vielleicht bekommt ihr ja das mit den Bildern noch hin, die würden mich sehr interessieren.
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  #4  
Alt 07.04.2017, 18:35
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toller Bericht, danke schon mal im voraus auch für die Bilder...


Gruss Harald
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  #5  
Alt 07.04.2017, 18:44
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Liebe Kollegen!

Danke für Eure anerkennenden Worte!

In meinen Beitrag habe ich 10 Fotos eingefügt. Sind diese für Euch nicht sichtbar?
Habe sie nochmals in ein Album gestellt. Siehe http://www.donau-boote.de/album.php?albumid=368

Herzliche Grüße,
Andreas
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  #6  
Alt 07.04.2017, 19:15
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Zitat:
Zitat von hannes1147 Beitrag anzeigen
Lieber Herr Mag. K.!

Es wäre super wenn es von dieser Reise Fotos gibt. Oder sind sie vielleicht in den weiten des Internets verschwunden.

Hannes vom MC Vindobona
Ich weiß leider nicht, warum es die Fotos nicht anzeigt. Bei mir sind sie zu sehen.

Hier der Link zum Album: http://www.donau-boote.de/album.php?albumid=368

Die Bildunterschriften findet Ihr im Text.

Herzliche Grüße,

Andreas

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  #7  
Alt 07.04.2017, 20:42
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Zitat:
Zitat von paradiso.linz Beitrag anzeigen
Ich weiß leider nicht, warum es die Fotos nicht anzeigt. Bei mir sind sie zu sehen.

Hier der Link zum Album: http://www.donau-boote.de/album.php?albumid=368

Die Bildunterschriften findet Ihr im Text.

Herzliche Grüße,

Andreas

Hallo Andreas,

ich hab keine Ahnung, wie du das gemacht hast. Du hast es mit IMG versucht, hab die Art aber noch nie gesehen.
Ich hab das jetzt mit IMG zu deinen Bildern im Album im Originalbeitrag sichtbar gemacht.

Meine Vermutung: du hast die Bilder hochgeladen und die anstatt mit [ATTACH] bzw. der Büroklammer oben mittels IMG und der Attachmentnummer versucht einzufügen.

Hochladen > Büroklammer > Attachment auswählen funktioniert.

Kannst du dich an mich erinnern?
Mai 2010 war ich mal bei euch im Winterhafen Linz an Bord. Damals hatte ich einem Bootsneuling auf dem Weg ins Delta durch die Schleusen etc. geholfen.
http://donauurlaub.de/2010%20donau%2...zing-wien.html
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